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Was ist Verhandlungen führen?

Ein Verhandlungsführer wird in der Regel eingesetzt, wenn die direkte Kommunikation nicht oder nur erschwert möglich ist. Dies kann im alltäglichen Privatleben sowie auch zwischen Geschäftspartnern oder Kontrahenten in einem Konflikt der erfolgversprechende Lösungsansatz sein.

 

Gründe, die eine direkte Absprache erschweren oder unmöglich erscheinen lassen, sind z.B. folgende:

  • Eskalierender Streit, bei dem jeder neue Impuls eine heftige Gegenaktion auslöst, da auch hinter gutgemeinten Vorschlägen eine Finte vermutet wird.
  • Fehlende Augenhöhe, also unterschiedliche Wissenslevel der Parteien, wobei sich z.B. ein Patient gegenüber einem Arzt oder einer Krankenhausverwaltung durch das unterschiedliche Fachwissen bereits vorab unterlegen fühlt.
  • Unterschiede wie Ort, Sprache und Interessen können die Verhandlungen über einen neutralen Dritten oft viel einfacher und schneller ablaufen lassen, da man sich nicht nur auf seine eigenen Gefühle, möglichen Ängste und Abwägungen allein verlassen muß.
  • Verhandlungen zwischen Organisationen oder Firmen, die sich dieses Lösungsweges sowohl bei der Lösung aufgetretener Störungen als auch bei der Planung von gemeinsamen, neuen Projekten bedienen, um so möglichst ab Beginn eine gleich starke Berücksichtigung der Interessen Aller in eine faire Lösung einzubringen. Der eigene Kopf bleibt freier und man kann sich besser mit einem gewissen Abstand zu den Details positionieren. Gesunde Kritik und passendes Einbringen anderer Interessen lassen so den Prozess zielgerichtet wachsen. Der Verhandlungsführer wird dabei als Moderator mit einer Kontrollfunktion aus der „Helikopter-Perspektive“ auf Ausgeglichenheit achten und mögliche Ansätze für spätere Streitigkeiten klar zur Sprache bringen. 

Ein Verhandlungsführer wird in der Regel eingesetzt, wenn die direkte Kommunikation nicht oder nur erschwert möglich ist. Dies kann im alltäglichen Privatleben sowie auch zwischen Geschäftspartnern oder Kontrahenten in einem Konflikt der erfolgversprechende Lösungsansatz sein.

 

Gründe, die eine direkte Absprache erschweren oder unmöglich erscheinen lassen, sind z.B. folgende:

 

  • Eskalierender Streit, bei dem jeder neue Impuls eine heftige Gegenaktion auslöst, da auch hinter gutgemeinten Vorschlägen eine Finte vermutet wird.
  • Fehlende Augenhöhe, also unterschiedliche Wissenslevel der Parteien, wobei sich z.B. ein Patient gegenüber einem Arzt oder einer Krankenhausverwaltung durch das unterschiedliche Fachwissen bereits vorab unterlegen fühlt.
  • Unterschiede wie Ort, Sprache und Interessen können die Verhandlungen über einen neutralen Dritten oft viel einfacher und schneller ablaufen lassen, da man sich nicht nur auf seine eigenen Gefühle, möglichen Ängste und Abwägungen allein verlassen muß.
  • Verhandlungen zwischen Organisationen oder Firmen, die sich dieses Lösungsweges sowohl bei der Lösung aufgetretener Störungen als auch bei der Planung von gemeinsamen, neuen Projekten bedienen, um so möglichst ab Beginn eine gleich starke Berücksichtigung der Interessen Aller in eine faire Lösung einzubringen. Der eigene Kopf bleibt freier und man kann sich besser mit einem gewissen Abstand zu den Details positionieren. Gesunde Kritik und passendes Einbringen anderer Interessen lassen so den Prozess zielgerichtet wachsen. Der Verhandlungsführer wird dabei als Moderator mit einer Kontrollfunktion aus der „Helikopter-Perspektive“ auf Ausgeglichenheit achten und mögliche Ansätze für spätere Streitigkeiten klar zur Sprache bringen. 

 

Nahezu bei jedem Konflikt kommt es in einem gewissen Stadium zur Überlegung, einen Anwalt oder das Gericht anzurufen oder es wird ein Mediationsverfahren ins Kalkül gezogen. Ist dieser Punkt einmal erreicht, dann ist bereits sehr viel Einigungspotential unwiederbringlich verloren gegangen!  

Nutzen Sie in einem früheren Stadium bereits die Dienste eines Vermittlers, so wird der Aufwand an Zeit und Kosten bestimmt sehr viel geringer ausfallen, und Ihnen bleiben dann alle Wege einer passenden Konfliktbeilegung offen!

 

Verhandlungen über Anwälte und Gericht führen meist zu einem fremdbestimmten Urteil mit mehreren Verlierern. Verhandlungen über einen neutralen Dritten werden  durch eigene und direkte Eigenbestimmung geführt, wobei  auch ein Wechsel  zu einem andersartigen Lösungsansatz frei bestimmt werden kann. 

 

Typisch ist hier der Lösungsansatz für eine Konfliktbeilegung. Der Auftraggeber informiert einen Vermittler kurz über seinen Fall. Der Vermittler seinerseits nicht nun mit dem Kontrahenten kurz Kontakt auf und informiert diesen sachlich über das Problem.  Meist ist die Bereitschaft vorhanden, sich auf diesem Weg, telefonisch über den Vermittler die gegenseitigen Ansichten auszutauschen und dann möglichst mit wenig Aufwand an Zeit und Kosten die Sache gütlich beizulegen. Diese Form der telefonischen Konfliktlösung wird als Shuttle-Mediation bezeichnet. Anwendung findet diese Lösung schon häufig bei Firmen mit Kundenreklamationen und auch bei Rechtsschutzversicherern ist es eine forcierte außergerichtliche Konfliktlösung.  

 

Tatsächlich handelt es sich hier nicht um ein Mediationsverfahren, obwohl es der Name verspricht, vielmehr ist es eine neutrale Verhandlungsführung mit einer schnellen und günstigen Lösungsfindung. Es muß nicht alles der herkömmliche Rechtsweg oder Mediation sein, allein der geeignete Lösungsansatz sollte als Vorgabe für das Verfahren dienen!

 

So wie hier eine neutrale Verhandlungsführung beschrieben wurde, ist auch eine parteiische Verhandlungsführung möglich! Früher schickte man „seinen großen Bruder hin, um das Problem zu lösen“, heute kann über Verhandeln der selbe Effekt genutzt werden.  Der Verhandlungsführer ist am Konflikt selbst nicht beteiligt und nutzt so seine Neutralität um beide Parteien zu einem möglichst fairen Verhalten zu bewegen. Er korrigiert und filtert unpassende Reaktionen um eine ausgeglichene Verhandlungsbasis zu erhalten.  Zwischen den einzelnen Antworten und Gegenangeboten ist ein Überlegen ohne Zeitdruck möglich. Auch ein Gedankenaustausch mit einer Vertrauensperson lässt so ein Ergebnis „reifen“.

 

Abwägen und Gegenvorschläge lassen so gegenseitig eine gemeinsam tragbare Lösung finden, die dann später wohl kaum bereut wird, da keine Zusagen in der Eile zu wenig bedacht und zu spontan entschieden wurden.

 

Auch das neue Verbraucherstreitbeilegungsgesetz, ein Wort-Monstrum, aber eine sehr sinnvolle, gesetzliche Form der Streitbereinigung im Firmen – Kunden-Verhältnis.

 

WikerH

 

Lesen Sie hier meinen separaten Blog-Artikel um Verbraucherstreitbeilegungsgesetz!

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