Verhandlungen als neutraler Dritter  Wiker der Vermittler Ulm sorgt für eine ausgeglichene Basis.
Verhandlungen neutral führen schafft ein ausgewogenes Verhalten aller beteiligter Partner.

Verhandlungen

Stellen sich Verhandlungen als schwierig heraus, so hilft es, eine neutrale Person als Vermittler einzubinden. Aus unterschiedlichen Gründen können eigene Verhandlungen erschwert oder sogar verhindert werden, beispielsweise wenn sich die Verhandlungspartner:

  • an verschiedenen Orten aufhalten
  • verschiedene Sprachen sprechen
  • verschiedene Ansichten haben
  • im Streit befinden
  • unterschiedliches Kräfte-Niveau

und so der dringend erforderliche Erstkontakt nicht gefunden werden kann.

 

Der Erstkontakt sollte die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft der beteiligten Partner ermöglichen um die Basis für eine vertrauensvolle Weiterentwicklung zu werden. Die Chance, den ersten Schritt erfolgreich für weitere Kontakte zu machen, ist immer vielversprechender, wenn er von einer neutralen Person ausgeht. Der Vermittler muss ausreichende Kenntnisse zum Verhandlungsthema und den bisherigen Vorgängen haben, um mit Einfühlungsvermögen und sachlichen Argumenten das gewünschte Ziel aufzeigen zu können: Der Wunsch nach neuen Verhandlungen mit dem Ziel, die Verbesserung der bisherigen Situation für alle Beteiligten zu erreichen.

 

Der Verhandlungsführer wendet die Grundprinzipien der Mediation an. Er begleitet ein Verfahren, das für alle Beteiligte Offenheit und volle Information voraussetzt. Alle Inhalte werden absolut vertraulich gehalten und er verhält sich neutral zwischen den Parteien. Sinn und Zweck der Verhandlungen ist es, Forderungen, Wünsche und Vorstellungen einer Partei der anderen zu übermitteln. Die zu übermittelnden Botschaften werden vor Weitergabe so aufbereitet, dass möglichst keine Überreizung beim Botschaftsempfänger stattfindet. Der Dialog mit dem Vermittler bringt so auch den wesentlichen Inhalt verständlich rüber.  

 

Deeskalierend wirkt sich hierbei auch der Umstand aus, dass sich die Verhandlungspartner in keiner direkten Position im selben Raum gegenüber stehen. Gerade bei der ersten Kontaktaufnahme und Vorbringen der gegnerischen Vorstellung ist die passende Art entscheidend. Eine Geste, ein falsches Wort, unüberlegt und emotional, und schon könnte eine direkte Sperre für beide Parteien entstehen. Kommt also ein Vorschlag, der im ersten Augenblick als nicht annehmbar erscheint, so kann ein Austausch mit dem vermittelnden Dritten die wichtigen Aspekte in Ruhe klären. Es ist auch keine sofortige Antwort erforderlich, was die Sache überdenken und aus verschiedenen Perspektiven betrachten lässt. Einmal überschlafen und die eigene Einstellung steht der Sache vielleicht ganz anders gegenüber. Die zusätzliche Einholung der Meinung einer vertrauten Person kann dabei auch sehr wertvoll sein, da dieser Rat vielleicht besondere Umstände im Umfeld des Überlegenden als ergänzende Entscheidungshilfen einbringen kann.   

 

Der Verhandlungsführer kann aus den Gesprächen mit der jeweiligen Partei wichtige Eindrücke zur Person gewinnen, die bei den weiteren Schritten beachtet werden müssen, ohne dass sie direkt ausgesprochen wurden. Es handelt sich dabei um gewisse Haltungen, die die Person keinesfalls verlassen würde. Es ist vor allem der Gefühlsbereich, bei dem aus wenigen Andeutungen ein gesamter Hintergrund erkannt werden kann. Je mehr Vertrauen gegenüber dem Verhandlungsführer sich zeigt, desto besser kann auch Annäherung vorgenommen werden.

 

Verhandlungen führen nur dann zu einem guten Ergebnis, wenn alle Beteiligten sich am Ende als Gewinner vorkommen. Um dieses Ziel erreichen zu können, sind zu Beginn mögliche vorausgegangene Verletzungen, Kränkungen oder Beleidigungen so weit abzuklären, dass sie entschuldbar werden. Im Affekt unbedachte Äußerungen, versehentlich eine falsche Wortwahl oder zu lautstark geäußert, bei nachträglicher Betrachtung lässt sich auch erklären, warum es so passiert war. Diesen Bereich im Nachhinein mit ein paar Worten abzuschließen ist eine wichtige Voraussetzung für weitere mögliche Absprachen.

 

Dies zeigt, dass Verhandlungen mit Struktur geführt werden müssen und hierzu ein neutraler Dritter besser geeignet ist als direkte Kontrahenten. Er ist nicht mit den Vorkommnissen und ggf. schon früheren Auseinandersetzungen der Kontrahenten belastet. Er hat keine emotionale Beteiligung und verfolgt selbst auch keine Absichten. Die Beobachtung des Ablaufs aus einer gewissen Helikopter-Perspektive, lässt ein mögliches Abdriften vom Ziel relativ schnell erkennen und gegensteuern. 

 

Oft ist auch ein direktes Ansprechen des Kontrahenten aus dem Grund nicht möglich, dass der Vorfall eine starke Verunsicherung geschaffen hat. Andere Gründe können eine ungleiche Verhandlungsbasis, die fehlende, eigene Kompetenz durch zu wenig Fachkenntnisse im strittigen Bereich oder auch nur die Angst davor sein, sich mit einem bisher Unbekannten verbal im Streitgespräch behaupten zu müssen.

 

Als naheliegend und fast als die einzig machbare Lösung erscheint dann der Weg zum Rechtsanwalt. Dieser soll sich für die eigenen Rechte einsetzen und der gegnerischen Partei klar machen, dass ich so nicht einverstanden bin. Meist wird jedoch nicht bedacht, dass bereits mit Eingehen eines noch so sachlich abgefassten Anwaltsschreibens der Empfänger auf Abwehr geht! Es sieht dies als Angriff und setzt zur Verteidigung an und ein direktes Verhandeln ist somit blockiert. Eine friedliche Einigungsmöglichkeit endet in der Regel an diesem Punkt. Der Konflikt wird aus den eigenen Händen gegeben und beim folgenden Verfahren hat man meist keinen großen Einfluss mehr am gesamten Ablauf.

 

Der herkömmliche Rechtsweg birgt viele Risiken, wie hohe Kosten, lange Verfahrensdauern und stets ein offenes Urteil, was oft auch zwei Verlierer produzieren kann. Meist ist ein Urteil auch nur eine Kompromiss-Lösung mit unterschiedlichen Teilen an Recht und Unrecht. Die Gerichte sind von der Anzahl von Verfahren her total überlastet und versuchen oft, dass nach Möglichkeit vor Festsetzen einer Gerichtsverhandlung eine außergerichtliche Einigung versucht wird.

 

Der Versuch, über einen Verhandlungsführer klären zu lassen, ob die Gegenpartei sich hierzu bereit erklärt, ist eine schnell umsetzbare Aufgabe. Dieser Schritt hat in jedem Fall deeskalierenden Charakter und führt relativ schnell zu einer Klarheit in den gegenseitigen Positionen.

  

Je nach Fall und beteiligten Personen kann anstelle von Verhandlungen auch ein Mediationsverfahren sich als geeigneteren Lösungsansatz anbieten. Sollte sich aber zeigen, dass die Gegenseite für keinen der angebotenen Schritte bereit erklärt, so verbleibt immer noch der übliche Rechtsweg über Rechtsanwälte und Gericht. Dies gilt auch für den Fall, dass die Verhandlungen zu keiner Einigung führen und ohne Vereinbarung beendet werden. Auch hier kann dann ein herkömmliches Gerichtsverfahren von einer der beteiligten Seiten beansprucht werden.  

 

 

Ob und wie in Ihrem Fall ein geeigneter Ansatz aussehen könnte, erfahren Sie in einem kurzen Klärungsgespräch. Nehmen Sie einfach unverbindlich mit mir Kontakt auf.  Ich unterbreite Ihnen einen passenden Lösungsvorschlag!


Typische Fälle für Verhandlungen, die durch die Unterstützung eines Dritten profitieren können, sind: 

  • Familienzusammenführungen, Kontakte ermöglichen zu getrennt lebenden Kindern
  • Kontaktverbesserung oder Streitbelegung zwischen Ex-Partnern
  • Kontaktherstellung zu einer Person und Begleitung zu einem Treffen, auch im Ausland
  • Unberechtigte oder zu hohe Ansprüche von einem Vertragspartner abzuweisen
  • Geltendmachung von Ansprüchen aus Kaufverträgen, Abonnements, Garantieleistungen, Versicherungsverträgen
  • Forderungen aus Dienstleistungen der Privatwirtschaft wie auch im Gesundheitswesen
  • B2B-Konflikte wie Nichterfüllung von vertraglichen Vereinbarungen im Business-To-Business-Bereich  

Verhandlungen auf Englisch und Französisch

Durch lange beruflichen und privaten Auslandsaufenthalte in englisch- und französischsprachigen Ländern bin ich in der Lage sicher Verhandlungen auf Englisch und Französisch zu führen. Auch bei gewünschten Kontaktaufnahmen zu Verwandten, ehemaligen Partnern im Ausland konnte ich bereits durch meine Tätigkeit als Vermittler Erfahrungen sammeln. Hier werde ich als bilingualer Vermittler tätig.

 

Egal wie sich Ihr persönlicher Fall darstellt:

  • Alle Beteiligten halten sich in Deutschland auf
  • Sie haben einen möglichen Verhandlungspartner im englischsprachigen Ausland
  • Sie wohnen in einem englischsprachigen Land und haben einen Kontakt in Deutschland, den Sie nach Möglichkeit aktivieren möchten

dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf!


Das selbe gilt auch für Personen und Länder, die Französisch als ihre Sprache nutzen.