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Mitarbeiterfluktuation erhöht?

 

Der Betrieb hat innovative Ideen, setzt diese auch gut um, doch warum ist der Krankenstand andauernd überhöht?

 

  -  Warum enttäuschen immer wieder Mitarbeiter, indem sie den Betrieb verlassen oder das Vertrauen verlieren und gefeuert werden müssen?

 

So könnten sich Fragen für die Geschäftsleitung ergeben, die nicht einfach kurz zu beantworten sind. Eine zielgerichtete, innerbetriebliche Recherche und die Zusammenführung von gewissen Werten wie krankheitsbedingter Ausfall und Fluktuation unter den Mitarbeitern, wird der erste Schritt sein.
Kosten werden in der Buchhaltung in verschiedenen Konten verbucht, und sollten dann mit Werten aus der Lohnbuchhaltung  in Verbindung gebracht werden.

 

Alle Mitarbeiter im Betrieb werden einer passenden Gehalts-Gruppen zugeordnet. Management, leitend, verwaltend und produzierend, so wie es die Firmenstruktur vorgibt.
Krankheitsbedingte Ausfälle fügen wir in Monaten addiert von allen Mitarbeitern der jeweiligen Gruppe als Kostenfaktor Krankheit hinzu.

 

Die Mitarbeiter-Fluktuation, egal ob Kündigung durch den Betrieb oder den Mitarbeiter selbst, wird ebenso in den festgelegten Gruppen erfaßt.


Die effektive Arbeitskraft eines ausscheidenden Mitarbeiters während der verbleibenden Arbeitsdauer wird meist hinter den Erwartungen liegen und bewegt sich also zwischen 100% und 0%, was z.B. bei einer Freistellung der Fall wäre. Die Dauer dieser Situation muß ebenso erfaßt werden und ist ein wesentlicher Faktor des Gesamtbildes.
Gleichzeitig ist auch ein Einstieg eines neuen Mitarbeiters mit Zeitaufwand für die Suche und dann für die Einarbeitung verbunden.

Auch bei problemloser Einarbeitungsphase wird die Effizienz nur nach und nach auf die volle Leistung anwachsen. Die Höhe und Dauer dieser eingeschränkten Produktivität ist auch als wichtiger Faktor zu erfassen.

 

Arbeitsgerichtsprozesse, Abfindungszahlungen und dabei ein gestörter betrieblicher Rundlauf verschärfen die Kostensituation zusätzlich.

 

Zur Aufbereitung dieser Kostenbereichs kann eine kleine App hilfreich sein.
Der ‚FluktuationsKostenRechner‘ ist eine Excel-Anwendung, die Sie kostenlos für Ihren speziellen Fall einsetzen können. Sie erfassen Ihre betrieblichen Werte und können dann sehr einfach die Auswirkungen und Schwerpunkte erkennen, wo mögliche Ursachen liegen könnten, die sich nach und nach entwickelt haben und so nicht besonders auffielen.

Die so gewonnen Erkenntnisse lassen dann ein besonderes Augenmerk bei Mitarbeitergesprächen, möglichen zusätzlichen Teamgesprächen oder Untersuchungen auf Konfliktbereiche den Problempunkt leichter angehen.

 

WikerH

https://www.wikerdervermittler.com/2017/08/16/das-verbraucher-streitbeilegungsgesetz-kurz-umschrieben/ https://www.wikerdervermittler.com/2017/08/16/das-verbraucher-streitbeilegungsgesetz-kurz-umschrieben/

https://www.wikerdervermittler.com/2017/08/16/das-verbraucher-streitbeilegungsgesetz-kurz-umschrieben/https://www.wikerdervermittler.com/2017/08/16/das-verbraucher-streitbeilegungsgesetz-kurz-umschrieben/

 

 

 

ERKLÄRUNG der Musterberechnung  (alle gelben Felder änderbar)

 

Die MUSTER GMBH hat 37 Mitarbeiter, unterteilt in Gehaltsgruppen laut Feld 17. Das Grundgehalt je Gruppe ist in Feld 7 anzupassen. Feld 8 legt die Zusatzleistungen in Prozent auf das Grundgehalt fest.

 

Die ermittelten Ausfallmonate je Geh-Gruppe addiert im Jahr werden eingegeben: wg. KRANKHEIT  100% Ausfall (Zeile11), verbleibende Arbeitskraft während des AUSSCHEIDENS (Z12) und reduzierte Arbeitskraft für EINARBEITUNG  (Z13) mit Durchschnittswerten, unterteilt in Manager und übrige Angestellt. 

 

Das Ergebnis zeigt hier, daß 16% der gesamten Brutto-Lohn- und Gehaltssumme durch Krankheit und Fluktuation verloren gingen.

Bei den Gruppen MANAGER sind 95% bzw. bei ANGESTELLTEN A rund 48 % der LuG-Summe der Gruppe verpufft.

Diese Werte müssen nun passend aufbereitet werden.

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