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Was sich AG und AN gegenseitig wünschen

 

Ein Unternehmen ist bildlich gesehen eine „Knotenstelle“, an der zur Realisierung des Unternehmen-Zwecks, gewisse Arrangements getroffen werden. 

Um Ziele erreichen zu können ist das Unternehmen auf die Tatkraft von aktiven Mitarbeitern angewiesen. Um eine effektive und dauerhafte Mitarbeit zu erreichen, werden Grundsätze, Regelungen, Vorschriften und ggf. auch noch Leitsätze entwickelt, die dem Ganzen eine innere Struktur verleihen sollen.

Diese Betriebsstruktur muss laufend auf Aktualität und Angemessenheit überwacht und bei Bedarf auch angepasst werden! Bereits kleine Unruhen im Gleichgewicht können fatale Folgen haben.

Die Arbeitsverträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind vom Inhalt her meist vorformulierte Forderungskataloge ergänzt um die Gegenleistung, also Entlohnung, wenn alle Aufgaben soweit erfüllt werden.

 

Was die Vertragspartner, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer, von sich als Partner gegenseitig erwarten, ist in der Regel nirgends schriftlich dokumentiert und beherrscht trotzdem die funktionierende, tägliche Zusammenarbeit sehr wesentlich.

Die angefügte Grafik versucht die maßgeblichen „Knotenpunkte“  im gegenseitigen Kontakt zwischen den Partnern Arbeitgeber und Arbeitnehmer als konkrete Werte aufzuzeigen.

 

Eine Überprüfung der eigenen Erwartungen, deren Gewichtung für das eigene Wohlbefinden und der Grad der Erfüllung können so für jeden eine Bestätigung der funktionierenden Zusammenarbeit sein.  Positive Ergebnisse spornen zu weiteren Aktivitäten an, und mögliche Schwachstellen können als Gesprächsgrundlage für eine Verbesserung des Ist-Standes genutzt werden!

Kommunikation macht Unsichtbares sichtbar. Was konkret angesprochen wird kann auch verbessert oder bei Bedarf abgestellt werden. Es genügt eventuell, die problematische eigene Sichtweise nur als Frage zu stellen, mit der Bitte, hier vielleicht weitere Hintergründe zu erfahren, da ein kompletter Zusammenhang vielleicht die Fragen und Verunsicherung aus einer Teilperspektive einfach bisher einen falschen Eindruck gewinnen ließ. Vertrauen und Offenheit hat noch nie geschadet!

 

Derartige Gedankenspiele könnten sehr gut mit dem Inhalt eines Mitarbeiter-Jahresgespräches verbinden lassen!  Wenn die Gesprächspartner sich zuvor die allgemeinen Interessen der anderen Partei etwas versinnlichen, so dürfte hier wohl fruchtbarer Boden für die gemeinsamen Interessen zu finden sein.

Bei dieser Betrachtung ist das Verhältnis der Mitarbeiter untereinander nicht angesprochen worden, wobei dies auch einen wesentlichen Beitrag für ein gesundes Betriebsklima leistet. Es ist also nicht vergessen worden, sondern könnte Thema für einen anderen Beitrag sein.

 

WikerH

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