Verhandlungen führen lassen

Verhandlungen über Dritten führen lassen anstatt direkter Konfrontation mit gegenseitigem Schlagabtausch:

Verhandlungen führen lassen statt herkömmlichem Rechtsstreit

Tagtäglich kommt es vor, dass Vertragspartner Absprachen nicht oder nur teilweise einhalten! Versuche, die Sache zu klären, laufen sich bereits in der telefonischen Warteschleife tot! Schriftliche Reklamationen werden oft mit Klauseln abgelehnt, wobei auf den wahren Grund überhaupt nicht eingegangen wird. Diese Taktik wird vielen großen Unternehmen vorgeworfen und ist auch belegbar. Die Reklamation werden nicht ernst genommen, besonders wenn diese von Privatpersonen oder Kleinbetrieben kommen. Wer mehrmals ins Leere stößt, der gibt dann vielleicht auch auf?

Was tun?

Einen Anwalt einschalten, oder einfach aufgeben?  Der Rechtsweg ist aufwändig und kann auch sehr teuer werden!  Abhaken unter „dumm gelaufen“?

 

Nehmen Sie mit mir telefonisch Kontakt auf und schildern Sie mir kurz die Fakten!

 

Als neutraler Vermittler nehme ich dann mit der Gegenpartei Kontakt auf. Hierbei versuche ich bereits zu Beginn einen Entscheidungsträger zu erreichen. Eine Klärung von Missverständnissen liegt stets im Interesse aller beteiligten Parteien. Eine Vermeidung von unnötigen Kosten ist ebenfalls ein schlagkräftiges Argument, wenn dies von dritter Seite ruhig und sachlich vorgetragen wird. Die Darstellung der Reklamation mit Nennung konkreter Punkte wird den  Gesprächspartner die Sache ernsthaft angehen lassen. Argumente und Gegenargumente werden so sehr schnell zeigen, wo hier Missverständnisse vorliegen, wo gegenseitige Rechte nicht eingehalten wurden, wo sonstige Gründe für den Ärger sorgen und wie die Lösung sinnvoll angegangen werden sollte.

 

Ein neutraler Vorschlag, wie die Angelegenheit aus der Welt geschafft werden könnte, bedeutet den ersten Schritt in eine Kompromiss-Lösung. Es kann beidseitig nachgebessert werden und schließlich kommt es zu einem Abschluss.

 

Kommt es zu diesem Abschluss nicht, da vertragliche Verletzungen nicht behoben wurden, oder Uneinsichtigkeit und Ignoranz sind klar erkennbar, dann kann ich meinem Auftraggeber nur den herkömmlichen Rechtsweg empfehlen. Eine rechtliche Beratung kann und darf ich nicht vornehmen, da dies allein von zugelassenen Rechtsberatern durchgeführt werden darf.

Warum sollten Sie einen Verhandlungsführer einschalten?

Streitfälle sind oftmals sehr komplex und im ersten Augenblick nicht vollständig zu überblicken. Eine Aktion oder Reaktion im falschen Augenblick kann sehr schnell eine nicht mehr aufzuhaltende Folge von Prozessen auslösen, die ein finanzielles Desaster auslösen. Ein gegenseitiges Verhandeln zwischen den Partnern ist der natürliche Lösungsansatz. Ist dieser Weg jedoch versperrt oder behindert, so sollte man bereits zu Beginn emotionale Auseinandersetzungen vermeiden. Bei fehlenden Rechtskenntnissen oder dem Gefühl der Unterlegenheit kommen sehr schnell unüberlegte Äußerungen zur Ansprache, die den Dialog erschweren. Wird aus der Einstellung, „dem zeig ich’s mal“ heraus dann agiert, dann sinken die Chancen für eine faire Lösung rapide! Im Affekt wird Wut, Ungeduld  und auch vielleicht erkennbar, dass die Kompetenz nicht so groß ist wie eigentlich angenommen! Hier schaden Sie sich selbst und dieser Eindruck ist nicht wieder zu korrigieren!


Schalten Sie mich als Verhandlungsführer ein, dann prüfe ich die gesamten Punkte, um ein vollständiges Bild von Ihrem Konflikt zu bekommen. 

Sind fachliche oder rechtliche Details zu klären, so holen wir nach Absprache die erforderliche Beratung ein. Nach Abschluss fundierter Ermittlungen wird dann erst die Gegenseite angesprochen. Sachlich, ruhig und neutral. Ich als Vermittler bin nicht der Kontrahent, was auch einen verärgerten Gesprächspartner schnell auf die sachliche Ebene bringt.


Spezielle Einsatzformen:

  • Auseinandersetzungen mit Versicherungsgesellschaften im Schadenfall
    Nach jahrzehntelanger Tätigkeit als Versicherungsmakler sind mir die Fälle der Praxis nicht fremd. Hier kommt sich der Kunde sehr schnell als unterlegen vor, da Bedingungen und Sachverhalte oft nicht zu verstehen sind.
  • Vertragsstreitigkeiten  bei Firmen untereinander
    Das gelieferte Ersatzteil wird erst später eingebaut. Es zeigt sich dann, dass es defekt ist und erneuert werden muss. Der Lieferant weigert sich. Die Garantie ist abgelaufen als trotz anwaltlichem Schriftverkehr eine Gerichtsverhandlung erforderlich wird. Urteil: „Garantie abgelaufen, kein Ersatz!“  d.h. Ersatzteil nochmals kaufen für 5.000 €; Anwalts und Gerichtskosten 22.500 € plus zwei Jahre Zeitaufwand und Ärger.
  • Nichterfüllung von verkauften Events in Serie
    Ein Veranstalter verkauft viele Events an Privatkunden und kann diese aufgrund verschiedener Pannen nicht erfüllen. Verschieben und vertrösten lässt das Vertrauen schwinden. Weder Schreiben noch Telefongespräche des Veranstalters werden noch ernst genommen und eine Klagewelle droht. - Hier hilft nur noch telefonische Kontaktaufnahme mit konkreten Lösungsvorschlägen durch einen Dritten.

Fazit:  Verlagerung der Gespräche aus der direkten Konfliktebene auf einen Dritten. Parteiisch die Interessenvertretung einem Vermittler übertragen, der dafür sorgt, dass auch die gegnerischen Interessen sachlich gewahrt bleiben.  

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